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«Optimo» – der Name ist Programm

Strategische Schulraumentwicklung in der Gemeinde Glarus

Im Jahr 2011 fusionierten die vier ehemaligen Gemeinden Netstal, Glarus, Riedern und Ennenda zur Gemeinde Glarus. Durch diese schweizweit beachtete Fusion und die Reform der Strukturen galt es, aktuelle Entwicklungsziele auch im Bereich Schulraum zu definieren und umzusetzen.

Die Bedeutung von Bildung und Erziehung und damit verbunden die Wichtigkeit von zeitgemässen Schulräumen war schon vor der Strukturreform nie in Frage gestellt. Im neuen kommunalen Richtplan wurden denn auch rasch aktuelle Entwicklungsziele für die Schulen und Kindergärten definiert. Diese Ziele nehmen auf die demografische Entwicklung, die pädagogischen Anforderungen der heutigen Schule und die familienergänzenden Betreuungsangebote Rücksicht.

Hohe Priorität
Der strategischen Schulraumentwicklung wurde von Schulkommission und Gemeinderat hohe Priorität zugeschrieben, auch, weil die Bevölkerung in Glarus wächst. Es wird anerkannt, dass sich der neue Glarner Lehrplan 21 auf die räumlichen Bedürfnisse auswirkt. In Zusammenarbeit der beiden Hauptabteilungen Bau und Umwelt, Bildung und Familie und einer externen Firma wurden mehrere Szenarien diskutiert und partizipativ weiterentwickelt. Lehrpersonen wie auch einzelne Bevölkerungsgruppen oder die breite Öffentlichkeit wurden dabei sachgerecht in den Prozess einbezogen.

Der Name ist Programm
2013 wurde mit der detaillierten Analyse der Schulgebäude begonnen, welche einem sehr unterschiedlichen Zustand waren. Schliesslich resultierte daraus ein Szenario mit dem Titel «Optimo». Bei diesem Projekt ist der Name Programm, weil die erkannten neuen Bedürfnisse mit den bestehenden Gebäuden abgedeckt werden können und der finanzielle Aufwand über die Jahre gesehen in einem vertretbaren Rahmen bleibt.

Machbarkeit und Finanzierung
Die mehrjährige Planung im Szenario «Optimo» sieht insgesamt sieben Teilprojekte vor. Bestehende Liegenschaften werden zeitgerecht saniert sowie bedarfsgerecht erweitert und so den Anforderungen angepasst. Der An- oder Einbau von Gruppenräumen, die Gestaltung der Korridore sowie die Integration der bestehenden Tagesstrukturen in die Schulgebäude sind wesentliche Elemente. Weiter werden neue Spezialräume für die Logopädie und die Schulsozialarbeit realisiert. Ein wesentliches Ziel in diesem langfristig angelegten Projekt ist die Transparenz gegenüber den Steuerzahlern. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger können über jedes Teilprojekt einzeln entscheiden, weil die jeweiligen Verpflichtungskredite einzeln der Gemeindeversammlung vorgelegt werden.

Erfolgreiches Zusammenwirken
Erfolgreiches Zusammenwirken Ein grosses Anliegen ist die Abstimmung der pädagogischen und der baulichen Bedürfnisse. So hat die Oberstufe Glarus unter dem Titel «Buchholz 2020» ein mehrjähriges Schulentwicklungsprojekt initiiert, das die innere Entwicklung der Schule klärt, bevor die baulichen Veränderungen verbindlich an die Hand genommen werden. Der Einbezug der Lehrpersonen war dabei zentral, denn sie sollen optimale Rahmenbedingungen für ihren Bildungsauftrag erhalten. Erfrischend und lehrreich war dabei die Erkenntnis, dass Baufachleute und Pädagogen eine gemeinsame Sprache entwickeln können, um damit einen erfolgreichen Austausch zu finden.

Umsetzung in Etappen
Im Ortsteil Netstal befindet sich seit Februar 2018 das erste Teilprojekt in der Umsetzungsphase. Ein über 100-jähriges Schulhaus wird in der bestehenden Kubatur neu aufgebaut. Da es zurzeit leersteht, ist ein optimaler Bauverlauf gewährleistet. Neue Schulzimmer stehen nach Abschluss dieser Etappe zuerst für interne Rochaden zur Verfügung, um die anderen Gebäude dieser Einheit während der Schulzeit zu sanieren. Nach Abschluss dieser Bauarbeiten wird Glarus über moderne und vielseitig nutzbare Räume verfügen und die steigenden Schülerzahlen im Ortsteil Netstal aufnehmen können. Parallel zum ersten Teilprojekt laufen die Planungsarbeiten an zwei weiteren Standorten im Ortsteil Glarus. Da ist einerseits das Schulhaus Erlen aus den Sechzigerjahren als grösste Anlage der Primarstufe. Und weiter das Oberstufenzentrum Buchholz aus den Siebzigerjahren als einzige Schule der Sekundarstufe 1 für alle Ortsteile. Diese beiden Teilprojekte werden in den nächsten Jahren grosse Investitionen benötigen.

Strategie zum Erfolg
Die Strategie der Sanierung und Erweiterung bestehender Gebäude stellt sicher, dass finanziell vertretbare Lösungen beantragt werden. Notwendige Sanierungen und massvolle Ausbauprojekte sind politisch mehrheitsfähig. Weitsichtige Analysen gepaart mit fachkundiger Planung und überzeugende Prozesse unter Einbezug der richtigen Partner haben in Glarus bereits zum Erfolg geführt, respektive werden noch zum Erfolg führen.

Schule Glarus als Gast in unseren Katalogen

Die Schule Glarus ist Partner in unserer Katalogserie der Jahre 2019 und 2020. Sie begegnen darum immer wieder Gesichtern von Kindern der Schule Glarus. In verschiedenen redaktionellen Beiträgen bringen wir Ihnen Glarus ein wenig näher.

 

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